Bullet Journal

Ein Bullet Journal, auch gerne BuJo abgekürzt, ist ein Planer oder Organizer, der sich ganz flexibel an deine Bedürfnisse anpasst.

Sein Erfinder Ryder Caroll, nennt es „Das analoge System fürs digitale Zeitalter“.

Was man braucht:

 

Für den Anfang erst mal nicht viel, ausser ein Notitzbuch und einen Stift. Ob das nun ein kariertes, liniertes oder dotted Notizbuch ist, liegt ganz bei dir selbst. Ich selber liebe dotted und würde auch immer dabei bleiben.

Der Stift, nun ja eigenltich muss man den Stift nehmen, mit dem man immer am liebsten schreibt. Er muss gut in der Hand liegen, sollte nicht schmieren oder kratzen. Ich liebe den Uni-ball eye micro von Mitsubishi Pencil Co., LTD.

Das Wirklich schöne an den o.g. Stiften ist, es gibt sie in micro und in „normal“ und sie drücken nicht durch die Seiten durch. Da Leuchtturm1917 relativ dünne Seiten hat, ist ein Stift der nicht auf der nächsten Seite durchdrückt, für mich, sehr wichtig.

Wenn du mal durch Pinterest, google oder andere kreative Plattformen „blätterst, zeigt es dir vermutlich schnell, dass es bei einem Stift nicht bleiben kann. Man will schnell mehr und bunter und kreativer werden und dazu braucht man Farben, Farben, Farben.

Meine ersten farbigen Stifte waren die Faber-Castell Artist Pen PITT. Es gibt sie in unendlich vielen tollen Farben und ich bin ein absoluter Fan von Fasermalern oder Filzstiften deswegen kamen für mich Bundstifte nicht in Frage.

Jetzt endlich, der START ins neue Bullet:

Der Key

Die ersten paar Seiten sind in den meisten Bullet Journals gleich. Los gehts mit dem Key. Der fällt überall anders aus. Meiner ist relativ übersichtlich und es ist gut, dass er dort ist, jedoch weiß ich mittlerweile alles auswendig. Aber um ins „Bujo“ rein zu kommen ist es sehr hilfreich.

Zur Erklärun des Keys. Das ist eine Übersicht über die Symbolik, die du in deinem BuJo verwenden willst. Aber schon hier kannst du anfangen, dein Bullet nach deinen eigenen Wünschen zu gestalten.Die Gestaltung und Symbolik kannst du frei auswählen.

 

 

 

Dann kommt der Index. Das ist das Inhaltsverzeichnis deines BulletJournals. Dieses wächst mit dem Inhalt zusammen. Immer wenn du eine neue Seite erstellst trägst du die Seitenzahl und das Thema der Seite in deinem Inhaltsverzeichnis ein.

 Future Log

Danach kommt der Futere Log.  Ryder Caroll sagt, dieses sollte ganz einfach gehalten sein, aber auch hier gilt: Es ist dein Bullet gestalte es wie es dir, nur DIR gefällt. Ich muss ehrlich sagen ich hab in meinem ersten BulletJournal auf den FutureLog verzichtet, ich kann nicht mal sagen warum, aber ich hab im September begonnen und hab es daher echt vernachlässigt.

Aber versprochen jetzt im neuen Jahr wird auch ein FutureLog nicht fehlen und die Fotos folgen.

Für das FutureLog hab ich dennoch mal zwei relativ weit verbreitete Alternativen herausgesucht.

Monatsüberblicke und Wochenspreads

Auf der nächsten freien Seite kommt deine Monatsübersichten, Wochenpläne und andere Pläne. Vergiss nicht, sie in deinen Inhaltsverzeichnis einzutragen. Kleiner Tipp: Im Leuchtturm1917 ist bereits ein Index vorgedruckt zum beschriften.

Auch hier wieder: Es geht ganz simpel, aber der Kreativität sind auch keine Grenzen gesetzt.

 

 

Du siehst – der Anfang ist ganz einfach. Aber, wie schon Captain Picard sagte: „The sky is the limit“. Das Wichtigste beim Bullet Journaling ist: Es ist dein Journal. Es soll dir helfen. Es darf minimalistisch schwarz-weiss sein, es darf aber auch bunt und dekoriert sein. Wenn dir Tagesübersichten nicht liegen versuche mal Wochenübersichten.

Und hier noch ein paar Begriffe, die jetzt für den Einstieg zu weit führen würden, die dir aber auf jeden Fall begegnen werden:

  • Habit Tracker
  • Washitapes

Viel Inspiration gibt es auf Pinterest, besonders für die Einsteiger unter euch. Stunde um Stunde habe ich auf Pinterest und auch Instagram verbracht und habe mir angeschaut was all die anderes so tun.

Die Vorteile des Bullet Journals

Zum Schluss noch ein paar Vorteile des Bullet Journals gegenüber einem „fertigen“ Planer / Kalender:

  • Einsteigerfreundlich: Man kann direkt loslegen und nichts falsch machen
  • Keine Papierverschwendung: Wenn man mal 2 Wochen nichts macht bleiben nicht wie in einem herkömmlichen Organizer die Seiten leer
  • Anpassbar: Das System mit dem du gestartet bist passt nach 3 Wochen nicht mehr? Kein Problem! Alle deine Seiten sind leer. Teste einfach was Neues.
  • Große Community: Auf Facebook, Pinterest, Instagram findest du mehr Ideen und Inspirationen als du jemals verarbeiten kannst

…und jetzt wünsche ich dir unendlich viel Freude beim Journaling. Mich hat es wirklich weitergebracht.

 

Habt es fein, eure

https://www.instagram.com/marina.hagelmann/