…nur mal kurz die Welt retten

Hallo Ihr Alltagshelden da draußen.

Die Woche ist noch frisch und wie Ihr vermutlich in meinem letzen Beitrag gelesen habt, hab ich was gegen dieses triste Wetter getan. Nämlich Frühlingsdeko. Weil das ausmisten gestern noch nicht genug war und man ja bekanntlich niemals, nie, nie, niemals genug Zeug hat, bin ich dann sehr spontan heute morgen noch  in ein klitzekleines Dekolädchen gefahren…So ganz nach dem Motto: „Augen zu – Karte durch“.

Shoppen, vorallem Deko, ist für mich oft wie eine Therapie. Immer wenn ich mal Kummer oder Sorgen oder mich einfach mal wieder viel zu wenig um mich selbst gekümmert habe, dann fahr ich in ein Schuhgeschäft, oder in den nächsten Dekostore und kaufe etwas. Das muss nicht mal mein Konto sprengen…Heute war das der fall – aber hey ist doch Monatsanfang :P. Das muss nur etwas sein, was ich für mich jetzt brauche.

Heute habe ich einen wunderschönen Spruch gelesen auf dem Instagram Profil von der lieben Stefanie aus München.

Wir haben alle ein bisschen „Ich will die Welt retten“ in uns, aber es ist ok wenn du erst mal nur einen Menschen rettest und es ist ok wenn dieser Mensch du selbst bist.

Ich bin noch nie jemand gewesen, mit einem riesen Freundeskreis. Ich habe meine 2-3 Freundinnen und meine Familie, die mir die Welt bedeuten und für diese Menschen würde ich auch alles geben. Ich würde mich immer hinten anstellen um anderen Menschen eine Hilfe zu sein. Selbst wenn es mir gerade schlecht geht hätte ich immer noch ein Ohr für den Kummer und die Sorgen meiner Freunde. Ich bin der Typ Mensch der mit 2 Kindern und wenig Zeit immer noch sagt, was können wir noch helfen oder was sollen wir mitbringen, kann ich einen Kuchen backen?
Mein Mann hat schon oft gesagt, Marina warum denkst du nicht erstmal an dich und hörst auf immer noch anderen zu helfen. Aber einfach aufhören? Keine Ahnung wie das geht. Ich bin eben so und ich war nie anders.

Ich hatte heute einen Streit mit meinen Eltern, über Banales, aber Banales was mich belastete, weil ich immer das Gefühl hatte ich muss das jetzt alles noch fertig machen und ich muss jetzt so funktionieren. Ich muss ich muss ich muss. Und dann bin ich einfach in dieses Deko Geschäft gefahren und habe gedacht, weißt du was ich möchte jetzt mal 2 Stunden nicht müssen. Es ist vermutlich ein beklopptes Beispiel und Ihr denkt: Oh Oh, da ist nen Psychologe nötig. Aber diese 2 Stunden haben mich zumindest für heute therapiert. Nur für Heute. Denn morgen ist ein neuer Tag, an dem ich meinen Job mache, an dem ich Mutter bin und an dem ich für meine Freunde mein Leben geben würde. Und das, weil ich es gerne tue.

Was ich sagen will ist eigentlich, vergesst euch nicht selbst. Macht auch manchmal einfach was, was ihr nicht MÜSST. Und bringt einfach mal keinen Kuchen mit oder keinen Salat, weil Ihr die 30 Minuten vllt lieber allein auf dem Klo verbringen könntet. (Ihr Mütter wisst was ich meine). Es ist nicht so wild mal nicht nur zu funktionieren und es ist auch nicht schlimm wenn man mal an sich selber denkt. Und an sein ganz eigenes stückchen Glück.

Habt es noch schön heute Abend

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