5 Tipps für mehr Motivation beim Journaling

Mein Bullet Journal ist mein Kalender, Tagebuch, To-Do Liste und vieles mehr.  Manchmal schreibe ich sogar Seitenweise diese Blogbeiträge erst mal schriftlich in mein kleinen Leuchtturm. Während ich die meiste Zeit regelmäßig alles eintrage, gibt es auch Tage, in denen ich das Bullet Journal nichtmal anschaue, sogar vergesse, dass es existiert. Früher habe ich mich selber unter Druck gesetzt und habe mich geärgert, wenn ich es mal ein paar Tage nicht geschafft habe, etwas einzutragen. Heute weiß ich, dass dieser Druck nur dazu führt, dass ich unglücklich mit meinem Bullet Journal bin und immer weniger motiviert bin wieder damit anzufangen. Jetzt mache ich mir nicht mehr so einen Stress und möchte mit dir 5 Tipps für mehr Motivation teilen

Du weißt nicht, was ein Bullet Journal ist? Hier habe ich dir die Basics schonmal erklärt.

1.Nutze keine anderen Tools zur Planung

Google-Calendar, Familienkalender und die gelben kleinen PostIts – es gibt so viele Möglichkeiten Termine und Aufgaben festzuhalten. Hast du Schwierigkeiten dein Bullet Journal regelmäßig zu befüllen, probier doch mal auf alle anderen Planungstools zu verzichten. Das funktioniert natürlich nicht bei jedem, denn bei einer großen Familie ist es schwierig alles untereinen Hut zu bekommen und da hilft der ein oder andere Familienkalender sicher, aber ich empfehle dir, dich vollkommen auf dein Bullet Journal zu verlassen.

2.Finde heraus, was für dich am besten funktioniert und was überhaupt nicht

Es gibt nicht falsch oder richtig beim Bullet Journal. Der vermutlich wichtigste Faktor beim Bullet Journal ist die Flexibilität – es ist immer genau das, was du brauchst und was dir gefällt. Wichtig ist, dass du viele verschiedene Dinge ausprobieren kannst und sie einfach wieder verwerfen kannst, wenn sie dir nicht gefallen oder genau das Gegenteil von dem sind, was du eigentlich erreichen wolltest. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich viel zu inkonsequent bin, mit dem monatlichen Habit Tracker. Die ersten drei bis vier Tage habe ich immer fleißig alles abgehakt, aber nach ein paar Tagen verliere ich die Lust oder vergesse es einfach. Deswegen findest du in meinem Bullet Journal keinen Habit Tracker – manchmal bin ich sogar etwas neidisch, weil die der anderen toll sind und ich mir wünschen würde, dass es bei mir auch so gut funktioniert, aber nein das wird nichts mehr. Im Endeffekt soll dir das Bullet Journal aber zu mehr Produktivität verhelfen und sich nicht wie eine tägliche Last anfühlen. Deswegen ist es besonders wichtig, dass du nur das verwirklichst, was dir auch gefällt und den Rest ignorierst.

3. Vergleiche dein Bullet Journal nicht mit anderen

Auf der Suche nach Gleichgesinnten solltest du aber niemals vergessen, dass nicht jedes Bullet Journal gleich ist bzw. sein muss. Denk daran, dass jeder auf unterschiedliche Dinge Wert legt. Oft schaue ich mir auf Instagram die wunderschönen Spreads oder Zeichnungen an und wünschte ich könnte das genau so zeichnen, aber nicht alles muss man können. Deswegen versuche ich mein Bullet Journal immer von den anderen zu unterscheiden und mit dem zufrieden zu sein, was ich kann und was ich umsetze. Das hilft und ich weiß was ich geschafft habe.

4. Setze dich nicht unter Druck – niemals.

Dein Bullet Journal muss nicht perfekt sein. Es ist kein „Ausstellungsstück“ und muss auch keinen Wettbewerb gewinnen.Setz nur die Dinge um die du brauchst und die dir auch helfen. Alles andere wird nur zur Last. Und hör auf dir Sorgen zu machen, wenn du mal ein paar Tage nichts in dein Bullet schreibst. Schlag einfach die nächste freie Seite auf und weiter gehts.

5. Suche dir eine Community oder Gleichgesinnte

Das ist natürlich kein Muss und vielleicht möchtest du auch niemandem dein Bullet Journal zeigen, aus eigener Erfahrung kann ich dir aber versichern, dass es unheimlich viel Spaß macht, sich mit Freunden darüber auszutauschen. Egal ob über Materialien, Spreads oder neue Ideen – ihr könnt euch gegenseitig inspirieren! Gleichgesinnte findest du nicht nur bei Facebook, Instagram und Pinterest, sondern bestimmt auch in deinem persönlichen Umfeld. Vielleicht schaffst du es sogar jemanden damit anzustecken und ihr habt gemeinsam Lust am Bullet Journal zu arbeiten.

Lass mich doch in den Kommentaren wissen, ob du noch mehr Tipps parat hast.

Habt es noch schön

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